Kanu-Slalom: Österreicher dominieren Vorläufe beim Heimrennen auf der Wiener Donauinsel

Den perfekten Sport bei hochsommerlichen Temperaturen erlebten heute die Besucher in der Vienna Watersports Arena auf der Wiener Donauinsel. Das zum ersten Mal in Wien ausgetragene internationale Ranglistenrennen Danube Cup 2018 zog viele Athletinnen und Athleten auf die einzige künstliche Wildwasseranlage Österreichs und erfreulicherweise dominierten die heimischen Stars die heutigen Vorläufe. Alle Mitglieder des österreichischen Nationalteams schafften den Aufstieg in das morgige Halbfinale.

Den Auftakt machten heute Vormittag die Herren im Canadier-Einer (C1) ohne österreichische Beteiligung. Den Vorlaufsieg holte sich mit 0,26 Sekunden Vorsprung der Slowene Jure Lenarcic vor Edern Le Ruyet aus Frankreich. Auf Platz 3 mit 1,25 Sekunden Rückstand landete der Tscheche Vojtech Heger.

Im anschließenden Canadier-Einer (C1) der Damen richteten sich alle Augen auf die Österreicherinnen Viktoria Wolffhardt und Nadine Weratschnig. Wolffhardt als regierende Europameisterin und Weratschnig als U-23 Weltmeisterin wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und platzierten sich trotz jeweils sechs Strafsekunden auf Platz 2 und 3. Den Sieg mit 5,81 Sekunden Vorsprung holte sich die australische Gesamtweltcupsiegerin von 2011 und 2012, Rosalyn Lawrence.

Im Kajak-Einer (K1) der Herren gelang Mario Leitner und Felix Oschmautz ein ungefährdeter Aufstieg ins Semifinale. Mario Leitner wurde lediglich vom ehemaligen U23-Weltmeister im Team, Ondrej Cvikl, aus Tschechien um +1,30 Sekunden geschlagen. Felix Oschmautz, der mit seiner Leistung heute nicht zufrieden war, belegte Rang 6.

Den Abschluss am heutigen Qualifikationstag machten die Damen im K1. Einen ungefährdeten Sieg trotz 2 Strafsekunden konnte Vize-Europameisterin Corinna Kuhnle einfahren. Die Niederösterreicherin, die am vergangenen Wochenende die erste Station des Danube Cups in Bratislava für sich entscheiden konnte, gewann den Qualifikationslauf mit 1,02 Sekunden Vorsprung auf ihre Teamkollegin Viktoria Wolffhardt. Mit bereits beträchtlichem Rückstand von 5,44 Sekunden auf Rang 3, platzierte sich Rosalyn Lawrence aus Australien, die genauso wie Viktoria Wolffhardt auch schon im C1 am Start war. Mit Rang 5 und 6 gelang auch den beiden Youngstern im Team, Nina Weratschnig und Antonia Oschmautz, der Aufstieg ins morgige Halbfinale.

Mehr Informationen und alle Resultate finden Sie hier.

 

Programm (Änderungen vorbehalten)

Sonntag, 05.08.2018

10:30 Uhr C1M Semifinale

11:05 Uhr C1W Semifinale

11:30 Uhr K1M Semifinale

12:15 Uhr K1W Semifinale

ab 14:00 Uhr Finale alle Bootsklassen

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