Kanu-Slalom: Keine Top-Ergebnisse bei Junioren- & U23-EM in Bratislava

Die ECA Junior and U23 European Canoe Slalom Championships brachten an den gestrigen und heutigen Finaltagen keine Spitzenergebnisse für den OKV. Ein 19. Platz im K1 Semifinale von Nina Weratschnig und ebenfalls Rang 19 für Antonia Oschmautz in der Junioren-Klasse beendeten die Junioren- und U23 EM für die österreichischen Athletinnen und Athleten heute Mittag. Bei den Herren standen bereits gestern die Endergebnisse fest: ein Finaleinzug und schlussendlich 7. Platz für Matthias Weger stellte die Bestleistung dar. Für Mario Leitner war nach einer Torverfehlung im Halbfinale Schluss, Felix Oschmautz verpasste den Einzug ins Semifinale mit dem 12. Platz im Hoffnungslauf.

Das anspruchsvolle Kurs in Bratislava und das dichte Teilnehmerfeld stellten die Youngsters des österreichischen Nationalteams vor große Herausforderungen. In den Qualifikationsläufen am Freitag konnten aber, bis auf Felix Oschmautz, alle Slalom-Fahrerinnen und Fahrer noch den Einzug in die Semifinale ihrer jeweiligen Altersklassen schaffen. Für die Herren im K1, Mario Leitner und Matthias Weger, war der Aufstieg mit Platz 9 und 5 im ersten Heat fix. Oschmautz verpasste im Heat 2 knapp die Qualifikation für das Halbfinale mit dem 12. Rang. Für den Junioren-Weltmeister von 2017 war damit Endstation bei der Europameisterschaft 2018.

Im Semifinale am Samstag konnte Weger noch mit dem guten 7. Platz einen Aufstieg ins Finale fixieren, während Leitner aufgrund eines verpassten Tores eine 50-Sekunden-Strafe aufgebrummt bekam und so auf den 29. Rang zurückrutschte. Im Endlauf der besten 10 fuhr Weger dann das beste Ergebnis des Wochenendes für den OKV ein, den 7. Rang. Den Sieg holte sich der Spanier David Llorente vor dem Slowaken Jakub Grigar und dem Deutschen Lukas Stahl.

Im Teambewerb, in dem nur die Herren an den Start gingen, konnten die Österreicher nicht überzeugen und landeten, ebenfalls mit einer 50-Sekunden Strafe, auf dem 15. Platz. Das Podium ging an die Teams aus Slowenien, Slowakei und der Schweiz (respektive).

Bei den Damen traten Antonia Oschmautz in der Junioren- und Nina Weratschnig in der U23-Klasse an. Weratschnig konnte sich nach einem guten Lauf direkt für das Semifinale am Sonntag Vormittag qualifizieren, fuhr allerdings dort mit 6 Strafsekunden auf den 19. Platz und stieg dadurch nicht in den Endlauf auf. Oschmautz musste mit dem 41. Rang aus dem ersten Heat in den Hoffnungslauf, konnte sich aber dort mit Platz 4 für das Halbfinale qualfizieren. 2 verfehlte Tore und damit 100 Strafsekunden raubten der jungen Kärnternin aber jede Chance, am Finale teilzunehmen. Sie beendete das Wochenende auf dem 19. Platz aus dem Halbfinale. Die frischgebackenen Europameisterinnen in der Junioren- und der U23-Klasse werden heute, Sonnntag, im Lauf des Nachmittags ermittelt.

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