Kanu-Slalom: Zweite Saisonhälfte startet in Slowenien

Der zweite Weltcup-Block der Kanu-Slalom-Saison startet kommendes Wochenende in Tacen (SLO). Das Nationalteam wird in Slowenien die zweite Saisonhälfte einläuten, die bei der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (BRA) Ende September ihren Höhepunkt finden wird.

Von 31. August bis 2. September geht der Kanu-Slalom-Weltcup in Tacen (SLO) in die heiße Phase. Bei der vorletzten Weltcup-Station einen knappen Monat vor dem Saisonhighlight, der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (BRA), wollen die Athletinnen und Athleten des österreichischen Nationalteams nocheinmal ihre ausgezeichnete Form zeigen. Angeführt von Ex-Doppelweltmeisterin und zweifacher Gesamtweltcup-Siegerin Corinna Kuhnle, werden insgesamt 8 OKV-Slalom-Fahrerinnen und -fahrer beim Weltcup in Tacen dabei sein. Kuhnle, Lisa Leitner, Viktoria Wolffhardt und Youngster Antonia Oschmautz werden im Kajak-Einer (K1) an den Start gehen. Kuhnle rangiert in der Gesamtwertung im Moment auf Platz 3, Wolffhardt auf Platz 11 und Leitner auf Rang 29. C1-Europameisterin Viktoria Wolffahrdt tritt auch wieder, gemeinsam mit Teamkollegin und U23-Weltmeisterin Nadine Weratschnig im Canadier-Einer (C1) an. In dieser Disziplin ist Wolffhardt momentan 4. im Weltcup, Weratschnig 22. Bei den Herren starten Felix Oschmautz, Mario Leitner und Matthias Weger im K1, die jeweils Rang 10, 40 und 72 in der Gesamtwertung belegen.

 „Einige von uns haben im August noch ein Trainingslager hier in Tacen absolviert, um optimal auf die Bedingungen beim Weltcup vorbereitet zu sein“, so Corinna Kuhnle zur Vorbereitung in der knapp 3-wöchigen Wettkampfpause, die für die Youngsters des Nationalteams von der Junioren- und U23-EM in Bratislava unterbrochen wurde. „Der Wasserstand war zwar im Training noch sehr niedrig und ist in den letzten Wochen deutlich angestiegen, aber ich persönlich fühle mich auf diesem Kurs wohl und war hier ja auch schon recht erfolgreich“, spielte die zweifache Olympiateilnehmerin auf ihre Goldmedaille bei der vorjährigen Europameisterschaft an.

OKV-Cheftrainer Helmut Oblinger: „Die Wettkampfpause war nicht wirklich lang. Das Hauptaugenmerk in der Vorbereitung wurde unmittelbar nach der EM zu Saisonbeginn gleich auf die WM Ende September gerichtet. Die Intensität und das Trainingsvolumen wurden in den letzten Wochen wieder erhöht und spätestens bei der WM sollten alle wieder in Höchstform sein.“

Neu gestaltet im OKV wurde auch der interne Modus für die Olympiaqualifikation. Mussten die Athleten in den vergangenen Jahren bis kurz vor den Spielen um die Qualifikation kämpfen, soll es für Tokio 2020 nach Cheftrainer Helmut Oblinger früher erledigt sein, um sich fokussierter auf Olympia vorbereiten zu können. In den olympischen Disziplinen K1 und C1 erhält jede Nation nur jeweils einen Quotenplatz bei den Damen und Herren, um die aufgrund der hohen Leistungsdichte im Österreichischen Nationalteam gleich mehrere Kandidaten kämpfen. „Es wird ein Bonuspunktesystem geben und für die interne Olympiaqualifikation zählt bereits die heurige WM. Weitere relevante Bewerbe sind die EM und WM 2019, wobei die WM nächstes Jahr, wo der internationale Quotenplatz geholt wird, den höchsten Stellenwert haben wird“, erklärt Oblinger das neue System. 

Die Bewerbe starten am Freitag mit den Vorläufen in allen Bootsklassen. Die Damen-Semifinale und Finale im K1 gehen am Samstag über die Bühne. Am Sonntag finden Halbfinale und Endläufe im K1 Herren und C1 Damen Bewerb statt.

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Programm (Änderungen vorbehalten)

Freitag, 31.08.2018

09:56 Uhr K1W 1. Vorlauf

11:08 Uhr K1W 2. Vorlauf

13:45 Uhr C1W 1. Vorlauf

14:20 Uhr K1M 1. Vorlauf

15:31 Uhr C1W 2. Vorlauf

15:46 Uhr K1M 2. Vorlauf

 

Samstag, 01.09.2018

10:08 Uhr K1W Semifinale

12:40 Uhr K1W Finale

 

Sonntag, 02.09.2018

09:03 Uhr C1W Semifinale

10:08 Uhr K1M Semifinale

12:03 Uhr C1W Finale

12:40 Uhr K1M Finale

 

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