Kanu Slalom: Wohlffhardt scheidet beim Weltcup in London auch im Canadier (C1) im Semifinale aus

Nach ihrem gestrigen 16. Platz im Kajak-Einer-Semifinale scheiterte Viktoria Wolffhardt auch heute im C1-Semifinale am Aufstieg. Die durch eine Erkältung geschwächte Niederösterreicherin landete aufgrund einer nachträglichen 50-Sekunden Strafe mit einem Rückstand von insgesamt +60,13 Sekunden nur auf Platz 27. Die schnellste Zeit im Semifinale (107,02 s) auf ihrer Heimstrecke schaffte Mallory Franklin, nachdem die Britin gestern auch schon den K1-Bewerb vor Ricarda Funk (GER) und Jessica Fox (AUS) für sich entscheiden konnte.

Viktoria Wolffhardt hatte bereits im Training mit einer starken Verkühlung zu kämpfen und dieser musste sie auch heute im C1-Semifinale Tribut zollen. „Ich dachte es geht schon, aber es war dann doch nicht so einfach. Ich bin die Tore zu zaghaft angefahren und hatte schon ab Tor 12 keine Kraft mehr“, so Wolffhardt, die sich vor dem nächsten Weltcup von 21. -23. Juni 2019 in Bratislava noch auskurieren will.

„Betrachtet man rein die Ergebnisse, war London keine Reise wert. Aber nächstes Jahr finden hier die Europameisterschaften statt und dafür haben wir zumindest einige Erkenntnisse gewonnen und gezeigt, woran wir arbeiten müssen. Die Ergebnisse von Viki (Anm.: Wolffhardt) überraschen mich nicht denn, wenn man Mittwoch und Donnerstag Fieber hat, wird man Freitag bis Sonntag keine Bäume ausreißen. Viki ist sehr ehrgeizig und man müsste sie ans Bett fesseln, damit sie einen Wettkampf auslässt“, meinte Cheftrainer Helmut Oblinger, der den Blick bereits auf den Weltcup in Bratislava nächstes Wochenende richtet, wo neben Kuhnle und Wolffhardt auch Nadine Weratschnig wieder an den Start gehen sollte.

Alle Resultate und Informationen zum Weltcup in London finden Sie unter folgendem Link: www.canoeicf.com/

Bild (c) Philipp Reichenbach