Kanu-Rennsport: Schwarz und Pallinger beenden WM mit einem 14. und 17. Platz

Viktoria Schwarz landete am Abschlusstag der Sprint-Weltmeisterschaften im Einer über 500m auf Rang 14. Manfred Pallinger erreichte im Canadier-Einer über 1.000m den 17. Platz.

Nach Rang 8 im gestrigen K2 WM-Finale über 500m gemeinsam mit Partnerin Ana Roxana Lehaci trat Viktoria Schwarz am heutigen Abschlusstag der WM in Szeged/HUN noch im K1 B-Finale über 500m an. Bei der 250m-Marke noch mit +0,10 Sekunden Rückstand auf Platz 2 liegend, ging der Oberösterreicherin in der zweiten Rennhälfte aber die Kraft aus: „Ich war immer noch völlig fertig vom gestrigen Tag und der Gegenwind ist eine Katastrophe. Dafür, dass wir uns nur auf den Zweier vorbereitet haben, war das Rennen aber ganz in Ordnung.“

Am Ende landete Viktoria Schwarz im B-Finale über 500m mit +2,07 Sekunden Rückstand auf Platz 5, was Gesamtrang 14 bedeutete. Das A-Finale und somit den Weltmeistertitel gewann Lisa Carrington aus Neuseeland. Silber holte sich Volha Khudzenka aus Weißrussland und Bronze die Lokalmatadorin Danuta Kozak. Viktoria Schwarz und Ana Roxana Lehaci werden sich jetzt zu Hause zwei Tage erholen, bevor sie das Training für das Olympic Test Event vom 12. – 15. September in Tokio wieder aufnehmen werden.

Auch für Manfred Pallinger ging heute mit dem B-Finale im C1 über 1.000m eine starke Rennwoche zu Ende. Neben der 1.000m Distanz nahm Pallinger auch die 200m und 500m in Angriff, wo er es jeweils bis ins Semifinale schaffte. Im heutigen B-Finale hielt der 26-Jährige bis zur 750m-Marke noch gut mit und lag nur +2,36 Sekunden zurück, bis schließlich auch ihn die Kräfte verließen. Pallinger landete am Ende mit einem Rückstand von 16,25 Sekunden auf Platz 8 bzw. im Gesamt-Klassement auf Rang 17. „Ich bin zwar zufrieden, dass ich es ins Semifinale geschafft habe, aber das heutige Rennen hätte ich mir anders vorgestellt. Ich habe das Tempo von Beginn an zu hoch angesetzt, wollte dann am Ende nochmal puschen, war aber schon völlig leer“, so Pallinger.

Der für den UKRV Schnecke Linz startende Athlet kommt ursprünglich aus Allhartsberg im Bezirk Amstetten (NÖ), lebt aber seit gut 1 ½ Jahren in Linz, um im Kanu-Leistungszentrum in Ottensheim trainieren zu können. Bis Ende letzten Jahres arbeitete Manfred Pallinger noch Vollzeit als Bauleiter bei der Firma EQOS Energie in St. Valentin, konnte mittlerweile innerhalb des Unternehmens aber seine Arbeitszeit und Verantwortung reduzieren, um sich verstärkt dem Sport zu widmen. „Ich will den Anschluss an die Weltspitze finden und kann von meinem ersten Antreten bei einer WM viel mitnehmen. Auch wenn es mit insgesamt 7 Rennen ein anstrengendes Programm für mich war, weiß ich jetzt in jeder Distanz, wo ich stehe“, resümiert Pallinger.

Bild (c) Bence Vekassy/ICF

Infos und Ergebnisse: https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-championships/szeged-2019