Kanu-Slalom: OKV-Präsidium bestätigt Olympia-Boote

Bei der Kanu-Slalom Weltmeisterschaft vom 25. – 29. September 2019 im spanischen La Seu d'Urgell holte der Österreichische Kanuverband 3 Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Jeweils einen im Kajak-Einer (K1) der Damen und Herren und einen weiteren im 2020 erstmals olympischen Canadier-Einer (C1) der Damen. In der gestrigen Präsidiumssitzung beschloss der Österreichische Kanuverband, welche Athleten dem Österreichischen Olympischen Comité zur Nominierung vorgeschlagen werden und folgte dabei dem Ausgang der internen Qualifikation.

Im Kajak-Einer (K1) der Damen entschied Viktoria Wollfhardt das Duell gegen Corinna Kuhnle mit 9:8 Punkten für sich. Nina Weratschnig landete mit 5 Punkten auf Rang 3. Bei den Herren setzte sich Felix Oschmautz mit 11:6 Punkten gegen Mario Leitner durch. Matthias Weger erreichte in der internen Ausscheidung 4 Zähler. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Canadier-Einer (C1) bei der WM in Spanien sicherte sich Nadine Weratschnig das Olympia-Ticket mit 15:7 Punkten gegenüber Viktoria Wolffhardt.

Somit steht mit Viktoria Wolffhardt, Nadine Weratschnig und Felix Oschmautz das 3-köpfige Team, das dem Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) zur Nominierung für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorgeschlagen wird. Bereits am Freitag bricht die Mannschaft gemeinsam mit Cheftrainer Helmut Oblinger erstmals nach Tokio auf, wo vom 18. – 20. und 25. – 27. Oktober 2019 zwei Testwettkämpfe stattfinden.

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NOMINIERUNGSVORSCHLAG - SLALOM – OLYMPIC TEAM AUSTRIA:

Kajak-Einer (K1) Damen:

  • Viktoria Wolffhardt (1994, NÖ) – Paddelsportklub Tulln

Kajak-Einer (K1) Herren:

  • Felix Oschmautz (1999, K) – Kajakverein Klagenfurt

Canadier-Einer (C1) Damen:

  • Nadine Weratschnig (1998, K) – Kajakverein Klagenfurt