Kanu-Slalom: 3. Platz für Oschmautz bei Olympic Test Event

Felix Oschmautz holte sich beim zweiten Testwettkampf im Olympia-Kanal „Kasai Canoe Slalom Center“ in Tokio (JPN) heute die Bronzemedaille im Kajak-Einer. Der Kärntner belegte mit einem Rückstand von lediglich +0,53 Sekunden auf die Ex-Aequo-Sieger Hannes Aigner aus Deutschland und David Llorente aus Spanien den 3. Rang. Viktoria Wolffhardt und Nadine Weratschnig konnten sich im Kajak-Einer und Canadier-Einer der Damen nicht für die Finalläufe qualifizieren und schieden jeweils mit Rang 12 im Semifinale aus.

Olympia-Mannschaft des Österreichischen Kanuverbandes mit einem Podestplatz beim 2. Pre-Olympic-Bewerb zu Ende. Der junge Kärntner Felix Oschmautz, der letztes Wochenende im „Kasai Canoe Slalom Center“ den 6. Platz erzielte, konnte sich beim 2. Testbewerb weiter verbessern und schaffte heute den Sprung aufs Podest. „Felix (Felix Oschmautz, Anm.) hat sich von Tag zu Tag noch weiter gesteigert. Es war sehr schön zu sehen, dass er heute sein Leistungspotential ausgeschöpft hat“, so Head-Coach Helmut Oblinger zufrieden. Den Ex-Aequo Sieg holten sich der Deutsche Hannes Aigner und David Llorente aus Spanien, mit einem Vorsprung von +0,53 Sekunden auf den Österreicher.

Im Kajak-Einer der Damen konnte Viktoria Wolffhardt ihr Top-Resultat von letzter Woche nicht wiederholen. Die Tullnerin landete im Semifinale mit 2 Strafsekunden und einem Gesamtrückstand von + 12,09 Sekunden auf Rang 12 und konnte sich nicht für das Finale der besten 10 qualifizieren. Den Sieg im K1 holte sich Ricarda Funk aus Deutschland vor Amalie Hilgertova aus Tschechien und der Neuseeländerin Luuka Jones.

Auch das Canadier-Einer Finale der Damen ging ohne Österreichische Beteiligung über die Bühne. Die Kärntnerin Nadine Weratschnig, die aufgrund eines entzündeten Zahnes erst verspätet nach Japan angereist war, kassierte in ihrem Semifinallauf 50 Strafsekunden und verpasste ebenfalls mit Platz 12 den Endlauf. Gold im heutigen C1-Bewerb der Damen gewann die Britin Mallory Franklin vor Nuria Vilarrubla aus Spanien und Andrea Herzog aus Deutschland.

„Die Mädls (Wolffhardt, Weratschnig, Anm.) kommen gut mit der Strecke zurecht. Sie waren heute einfach etwas ausgepowert, da wir die letzten Trainingstage hart gearbeitet haben“, so Oblinger.  

Das OKV Olympia-Team wird nach einer kurzen Pause ins Wintertraining einsteigen und bereits in 3 Wochen wieder nach Tokio für einen weiteren Trainingsblock reisen.

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Felix Oschmautz (c) Rebekka Anton