Erste Standortbestimmung für Schwarz/Lehaci bei Germany Cup

Auf Einladung des Deutschen Kanuverbandes starteten Viktoria Schwarz und Ana Roxana Lehaci heute im K2 über 500 m beim Germany Cup in München, einem internen Rennen der besten Kanutinnen und Kanuten unseres Nachbarlandes. Im mit neun Booten voll besetzten Finale landeten die beiden Oberösterreicherinnen auf dem dritten Rang. Den Sieg holten sich die bereits für Olympia in Tokio qualifizierte Sabrina Hering-Pradler mit Partnerin Jule Hake. Der zweite Platz ging an Julia Hergert und Sarah Brüßler.

Im Rennen um die Olympiaqualifikation war dies heuer die erste richtige Standortbestimmung für Schwarz/Lehaci, denn die größte Konkurrenz im Kampf um das letzte Olympia-Ticket für Europa kommt wohl aus dem deutschen Lager. Gegen welches deutsche Duo Österreichs Olympiahoffnungen beim Olympic-Qualifier vom 12. bis 16. Mai 2021 in Szeged/HUN antreten müssen, entscheidet sich allerdings erst bei deren Olympia-Ausscheidung im April nächsten Jahres.

„Es war bis jetzt ein schwieriges Jahr für uns und wir haben sehr mit der Motivation gehadert. Es tat wirklich gut, wieder ein stark besetztes Rennen zu fahren und einen ersten Vergleich zu haben, wo wir aktuell stehen. Wir haben gesehen, dass wir voll dabei sind und die Deutschen nicht unschlagbar sind. Darauf können wir aufbauen und alles was jetzt zählt, ist die Olympiaqualifikation im Mai“, so Viktoria Schwarz nach dem Rennen.

Positiv denkend zeigte sich auch Partnerin Ana Roxana Lehaci: „Es war ein gutes Rennen heute und wir konnten abrufen, was wir in den letzten Monaten trainiert haben. Super war natürlich, dass wir gesehen haben, wo wir im direkten Vergleich stehen. Es war in den letzten Wochen im Training extrem hart für uns keine Vergleiche zu haben und sich dennoch Tag für Tag neu zu motivieren.“

Bereits morgen startet das Duo auf heimischem Boden in die intensiven Vorbereitungen auf den heuer einzigen Weltcup vom 24. – 27. September 2020 in Szeged, der trotz Einreisebeschränkungen nach Ungarn stattfinden soll. Eine endgültige Entscheidung über die Durchführung mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen fällt allerdings erst nächste Woche.