KANU-SLALOM: 3. Platz im Gesamt-Weltcup für Mario Leitner

Mario Leitner (KC Glanegg), Österreichs Ass im – ab Paris 2024 olympischen – Kanu-Extreme Slalom erkämpfte mit seinem Einzug ins Semifinale beim Weltcup-Abschluss im französischen Pau den exzellenten 3. Platz im Gesamt-Weltcup 2021. „Das Feld ist mittlerweile hochkompetitiv, alle Weltklasse-Slalom-Kanuten sind nun auch im Extreme Slalom am Start, und ich bin stolz, dass ich heuer unter die Top 3 fahren konnte. Jetzt geht es zu den Weltmeisterschaften nach Bratislava und mein Ziel ist es, abermals eine Medaille zu holen“, so der 24jährige Glanegger nach der Siegerehrung. Die Gold-Medaille und damit auch den Sieg im Gesamt-Weltcup 2021 holte sich der Tscheche Vit Prindis (227 Punkte) vor dem Deutschen Stefan Hengst (190) und dem Österreicher Mario Leitner (187).

Im Extreme Slalom Gesamt-Weltcup der Damen konnte sich die erst 20-jährige Kärntnerin Antonia Oschmautz (KV Klagenfurt) mit 114 Punkten auf dem hervorragenden 5. Platz positionieren. Die Gold-Medaille und damit den Gesamtsieg im Weltcup 2021 holte sich die Deutsche Caroline Trompeter (230 P) vor der Niederländerin Martina Wegmann (164 P) und der Brasilianerin Ana Satila (160 P). Die Niederösterreicherin Corinna Kuhnle (NF Höflein) wurde in der Gesamtwertung 8. (100 P). Sie war in Pau nicht am Start.

Felix Oschmautz (KV Klagenfurt), Österreichs Olympia-Vierter im Kanu-Slalom und zweimaliger Weltcup-Silbermedaillengewinner 2021 (Markkleeberg und La Seu), hat seinen Traum vom Gewinn des Gesamt-Weltcups 2021 beim K1 Herren-Finale in Pau/Frankreich nicht verwirklichen können. Im Semifinale noch Führender mit Tagesbestzeit, hat ihn ein Torfehler im Finale auf den 10. Platz zurückgeworfen. In der Gesamt-Weltcup-Endabrechnung im Kanu Slalom K1 der Herren erreicht der 22jährige Kärntner aber damit den exzellenten 4. Platz. Felix dazu: „Ich bin trotzdem happy, obwohl ich die Chance auf den Gesamt-Weltcupsieg hatte. Aber ich hatte heute Tagesbestzeit im Semifinale, das Finale hatte dann leider Ecken und Kanten. Vor einem Jahr habe ich mir meinen heurigen Lauf in die Weltklasse mit all den Top-Ergebnissen noch gar nicht vorstellen können. Jetzt bin ich Vierter im Gesamt-Weltcup und ein glücklicher Felix. Und ich verspreche eines: Bei den Weltmeisterschaften in Bratislava wird’s was geben.“ Die Gold-Medaille und damit auch den Sieg im Gesamt-Weltcup 2021 holte sich der Tscheche Vit Prindis vor dem Slowenen Peter Kauzer, dem Italiener Giovanni De Gennaro und Felix Oschmautz. Mit einer Zeit von 95.08 lag Prindis heute 0.55 Sekunden vor dem Slowenen Peter Kauzer und 1.25 Sekunden vor dem Briten Joseph Clarke.

OKV-Cheftrainer Helmut Oblinger über Felix Oschmautz‘ Leistung: „Echt schade für Felix. Aber wir müssen uns auch in Erinnerung rufen: Zu Saisonbeginn war Felix international um Rang 40 herum gelistet, jetzt paddelt er in der Weltklasse mit. Sein „Runner Up“-Sprung an die Spitze heuer war überraschend für uns alle und gewaltig. Jetzt konzentriert er sich voll auf die Weltmeisterschaften in Bratislava, Ende September, den 2. Saison-Höhepunkt nach Olympia. Da werden die Karten neu gemischt.“

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Foto: OKV